Dienstag, 1. Januar 2008

Fernweh - Die Reisereportage: Die Philippinen

Sein Leben lang hat der Reisbauer Wigan auf seinen Reisterrassen gearbeitet. Jetzt, mit 88, ist er zu alt dazu. Aber Geld verdienen will er immer noch für seine große Familie. Und so zieht er Tag für Tag seine bunte traditionelle Tracht an und lässt sich von Touristen fotografieren. Mit den sensationellen Reisterrassen von Banaue im Hintergrund. Sie gehören zu den Philippinen wie die 7107 Inseln und die 35 000 Kilometer Küste. Platz genug, um nach einer Reise in die Kultur und Geschichte des Landes ein beschauliches Fleckchen am Meer zu finden, wo man in eleganten Wasser-Bungalows wohnen und das Strandleben inmitten grün bewachsener Kalksteinfelsen genießen kann.

Philippinen Weltberühmte Reisterrassen, hängende Särge und die Welt der Wasservillen
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Reiseroute: Auf der Hauptinsel Luzon liegt die Hauptstadt der Philippinen, Manila. Von dort aus ging die Fahrt in den Norden der Insel, nach Banaue und Baguio, die "Sommerhauptstadt" des Landes.
Zum Schluss gab es noch einen Abstecher auf die Insel Palawan, nach El Nido.

Reisterrassen von Banaue: "Stufen zum Himmel" nennen die Bauern ihre Reisterrassen, und tatsächlich scheint es, als kletterten die Felder wie Treppen zum Himmel hinauf. Die Reisterrassen gelten als eine der beeindruckendsten Kulturlandschaften, die je von Menschen geschafften wurden. Sie wurden von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt.
Sagada: Ein hübscher Bergort, dessen Sehenswürdigkeit seine hängenden Särge sind. Die Menschen in dieser Region wollen nicht unter der Erde begraben liegen, sie befestigen ihre Särge an Felswänden oder in offenen Begräbnishöhlen.
Baguio: Die Stadt in den Bergen zieht wegen ihres angenehm kühlen Klimas und ihrer sauberen Luft in der in schwül-heißen Sommerzeit viele Großstädter an. "Sommerhauptstadt der Philippinen" wird sie deshalb genannt. Baguio ist stark amerikanisch geprägt, die Amerikaner haben hier in der rund 50jährigen Besatzungszeit einen Stützpunkt gebaut.
Palawan / El Nido: Die Insel Palawan gilt als Naturparadies. Weite Teile der Insel sind noch mit Regenwald bedeckt, die Küsten werden von weißen Sandstränden gesäumt. Erholung pur im Einklang mit der Natur bieten die in idyllischer Lage gelegenen El Nido Resorts www.elnidoresorts.com. Von hier aus kann man Ausflüge zu einsamen Stränden und blauen Lagunen unternehmen sowie Inselwanderungen machen.

BR 2008

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